Sophie von Hellermann b. 1975
Duineser Elegien, 2026
Acrylic paint on canvas
131 x 171 cm | 51 1/2 x 67 1/2 in
Photo: Lukas Giesler
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Die Duineser Elegien sind ein Zyklus von zehn Gedichten des Dichters Rainer Maria Rilke und gehören zu den wichtigsten Werken der modernen Lyrik. Ihren Ursprung haben sie 1912 auf Schloss...
Die Duineser Elegien sind ein Zyklus von zehn Gedichten des Dichters Rainer Maria Rilke und gehören zu den wichtigsten Werken der modernen Lyrik. Ihren Ursprung haben sie 1912 auf Schloss Duino an der Adriaküste, wo Rilke die berühmte Anfangszeile der ersten Elegie erlebte. Nach einer langen Unterbrechung vollendete er das Werk erst 1922 in einer intensiven Schaffensphase.
Inhaltlich setzen sich die Elegien mit grundlegenden Fragen des menschlichen Daseins auseinander. Sie behandeln Themen wie Vergänglichkeit, Tod, Liebe, Einsamkeit und die Suche nach Sinn. Ein zentrales Motiv ist der Engel, der bei Rilke nicht als tröstliche Figur erscheint, sondern als überwältigendes, fast beängstigendes Symbol einer höheren Wirklichkeit, die den Menschen übersteigt.
Sprachlich sind die Gedichte sehr dicht, bildhaft und oft schwer verständlich. Gerade dadurch entfalten sie jedoch ihre besondere Wirkung und Tiefe. Insgesamt spiegeln die Duineser Elegien die existenziellen Fragen der Moderne wider und gelten als Höhepunkt in Rilkes dichterischem Schaffen.
Inhaltlich setzen sich die Elegien mit grundlegenden Fragen des menschlichen Daseins auseinander. Sie behandeln Themen wie Vergänglichkeit, Tod, Liebe, Einsamkeit und die Suche nach Sinn. Ein zentrales Motiv ist der Engel, der bei Rilke nicht als tröstliche Figur erscheint, sondern als überwältigendes, fast beängstigendes Symbol einer höheren Wirklichkeit, die den Menschen übersteigt.
Sprachlich sind die Gedichte sehr dicht, bildhaft und oft schwer verständlich. Gerade dadurch entfalten sie jedoch ihre besondere Wirkung und Tiefe. Insgesamt spiegeln die Duineser Elegien die existenziellen Fragen der Moderne wider und gelten als Höhepunkt in Rilkes dichterischem Schaffen.
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